Willkommen bei Gewerbe Olten

Darko Bosnjak ersetzt Daniela Gaiotto

Di 14.05.2019 08:46
Autor: Wolfgang Niklaus

Wechsel im Co-Präsidium von Gewerbe Olten: Darko Bosnjak ist an der Generalversammlung einstimmig zum Nachfolger von Daniela Gaiotto gewählt worden. Zusammen mit dem bisherigen Co-Präsidenten Andreas Jäggi wird der 29-jährige Gastronom künftig die Geschicke des Gewerbeverbandes leiten.

Die Generalversammlung von Gewerbe Olten am 13. Mai im «Terminus» stand ganz im Zeichen des Wechsels im Co-Präsidium von Daniela Gaiotto zu Darko Bosnjak. Während ihrer gemeinsamen dreijährigen Amtszeit habe sie ihre Begeisterung für das Gewerbe gezeigt und sei stets dafür eingestanden, wand Co-Präsident Andreas Jäggi ihr ein Kränzchen. Sie habe stets die richtigen Entscheide für den Verband getroffen, die Zusammenarbeit mit ihr sei bereichernd gewesen. Daniela Gaiotto, die sieben Jahre im Vorstand tätig war, wurde von den 80 Anwesenden mit grossem Applaus verabschiedet. Sie zeigte sich gerührt und bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder und bei Jäggi für die sehr gute Zusammenarbeit. «Ihr werdet mir fehlen!», sagte sie zum Schluss.

Einstimmig zum neuen Co-Präsidenten an der Seite von Andreas Jäggi gewählt wurde Darko Bosnjak. Der 29-jährige Gastronom und Hotelier ist seit 2017 im Vorstand, er ist Geschäftsführer im Hotel Olten sowie Mitinhaber des Restaurants Stadtbad und der Suppenstube Olten. «Das Amt als Co-Präsident fasziniert mich, ich würde es sehr gerne ausüben», sagte Bosnjak. Es sei stets sein Bemühen, den Standort Olten positiv zu prägen. Mit kräftigem Applaus wurde er gewählt.

Verabschiedet wurde auch Vorstandsmitglied Deny Sonderegger, weshalb das Ressort Politik im Moment verwaist ist. Sonderegger wird neu im Zentralvorstand des kantonal-solothurnischen Gewerbeverbandes Einsitz nehmen. Einen Wechsel gibts auch im Sekretariat, welches ab 1. Juni die Treuhandfirma Emmenegger Fides anstelle der Kommunikationsagentur chilimedia führen wird.

Vieles getan und noch einiges geplant

Zwei Projekten gilt aktuell das Hauptaugenmerk des Vorstandes: Der Bespielung der leeren Ladenflächen und Schaufenster, wo in Absprache mit Wirtschaftsförderer Rolf Schmid Mitte Juni eine entsprechende Plattform geschaffen werden soll. Gewerbe Olten arbeitet zudem ein Konzept für eine Neuausrichtung der Adventsaktivitäten aus. Was genau geplant ist, um 2019 oder dann 2020 «mehr Leute in die Stadt zu bringen», wie Andreas Jäggi es formulierte, soll in Bälde kommuniziert werden.

Etwas Statistik: Gewerbe Olten hat im vergangenen Jahr zwölf neue Mitglieder in seinen Reihen begrüssen dürfen. 2018 wurden vier Gewerbezmorge, zwei Gewerbeapéros, zwei Detaillisten- und Gastrozirkel und weitere acht Anlässe wie beispielsweise die Illumination durchgeführt. Auf dem Programm standen auch drei Sonntagsverkäufe. Gewerbezmorge und Gewerbeapéro durften stets zwischen 25 und 70 Teilnehmende willkommen heissen.

Sämtliche Begehren des Vorstandes wurden an der GV einstimmig gutgeheissen, so auch die Jahresrechnung mit einem Erfolg von Fr. 15‘500 und das Budget 2019 mit einem Verlust von Fr. 14‘000. Für scharfzüngige Unterhaltung im «Terminus» sorgte die Oltner Slam-Poetin Lisa Christ. Auch Stadtpräsident Martin Wey gab sich die Ehre und blickte, aktuelle Probleme hin oder her, zuversichtlich in die Zukunft.

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Weitere Bilder in der Galerie.

Golden Eiertütschete auf dem Kaplaneiplatz

Mo 22.04.2019 11:41
Autor: Reto Spiegel
Am Ostersamstag 20. April lud Gewerbe Olten zum Abschluss der Golden Ei-Aktion zur "Golden Eiertütschete" auf den Kaplaneiplatz ein. Mit goldenen Eier gesponsert vom Coop City, drei feinen Suppen und Brot aus der Suppenstube und hübscher Tischdeko von Allerart Blumen startete das Event, begünstigt durch das österliche Prachtswetter um 11.15 Uhr. So war es dann allerdings eher Glacé- als Suppenwetter.

Die Band Loreley Music aus der Region Langenthal / Aarwangen spielt live ihr Strassenmusik-Repertoire aus Folk & Rock und zog – nach ersten Starthemmungen – zunehmend Passanten an, auch an den Tischen Platz zu nehmen und ein paar Minuten der virtuosen Formation mit starker "unplugged"-Stimme von Tanja Lehmann zu lauschen. 

Man freute sich über die gute Idee und die herrliche Atmosphäre auf dem sonst eher wenig frequentierten Platz bei der Toulouse-Statue. Ebenso gab es Komplimente für das "Gratis parkieren in der Schützi" am Ostersamstag.

Gewinner des Golden-Ei-Wettbewerbs mit je CHF 100.- GO-Geschenkgutscheinen sind übrigens Brigitte Frei Wismer aus Dulliken und Samuel Schürmann aus Olten, die fast als einzige die richtige Automarke BMW errieten. Normalerweise wäre Aston Martin korrekt gewesen, aber in den Filmen mit Pierce Brosnan war BMW offizieller James Bond Partner.

 

 

«Aber abgesehen davon geht es uns gut …!»

Mi 27.03.2019 09:46
Autor: Wolfgang Niklaus

Im Restaurant Bodega EL PATO fanden sich am Montagabend rund vierzig Interessierte zum 3. Gewerbeapéro von Gewerbe Olten ein. Gleich zwei Stadträtinnen durften zur verlorenen Budget-Abstimmung am Vortag Stellung nehmen. Sie taten dies ungeschminkt und durchaus souverän.

Die Affiche war speziell und spannend: Nur einen Tag nach der verlorenen Volksabstimmung über das städtische Budget 2019 stellten sich die beiden Oltner Stadträtinnen Marion Rauber (Direktion Soziales) und Iris Schelbert-Widmer (Direktion Bildung und Sport) den Fragen der hiesigen Gewerbetreibenden. Die aktuelle Gemütslage schien klar: «Das Resultat bremst uns natürlich, wir müssen zurück auf Feld eins», sagte Marion Rauber. Im Vorfeld hatte sie vom Co-Präsidium von Gewerbe Olten einige Fragen zugestellt erhalten. Zum Beispiel, welche Bauvorhaben 2019 denn nun realisiert werden. Die Aufträge gemäss Budget könnten nicht vollständig umgesetzt werden, hiess es. Auf die lange Bank geschoben werden sämtliche Projekte, mit denen noch nicht begonnen wurde. «Hingegen wird die Sanierung der Holzbrücke, das Haus der Museen oder die Planung für das neue Schulhaus im Kleinholz realisiert», unterstrich Marion Rauber. Aber klar: Aktuelle, neue Aufträge habe das städtische Baugewerbe in nächster Zeit nicht zu erwarten, stellte Iris Schelbert dar. Die Stadt schiebe geplante Investitionen vor sich her, man müsse sich in den nächsten drei Monaten nach der Decke strecken. «Und auch die Planung für das Parkleitsystem können wir in dieser budgetlosen Zeit nicht vorantreiben», ergänzte Rauber. Zum Glück durfte Iris Schelbert bei allem Unbill denn doch noch ihre Freude über das Ja zur Sportpark-Vorlage verkünden: «Darüber bin ich extrem froh», sagte sie. Jetzt habe man Planungssicherheit.

 

Thema der beiden Stadträtinnen am Gewerbeapéro waren auch die leeren Ladenlokale insbesondere in der Innenstadt. Eine Umnutzung als Wohnung sei zwar grundsätzlich denkbar und von Gesetzes wegen auch kein Problem, aber oft seien die (ehemaligen) Geschäftsräumlichkeiten für eben diesen Zweck nicht wirklich geeignet, sagte Marion Rauber. Iris Schelbert setzte noch einen drauf: «Alle möchten eine belebte und interessante Innenstadt – aber kaum jemand geht dort auch einkaufen.» Den Wunsch der beiden, dass die leeren Ladenflächen bespielt werden, nahm GO-Co-Präsidentin Daniela Gaiotto gerne auf. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung realisiere man zu exakt diesem Thema aktuell ein Konzept, sagte sie. Und versprach Details dazu an der Generalversammlung im Mai. Blieb das lakonische Fazit von Iris Schelbert: «Aber abgesehen davon geht es uns gut…!»

 

Dafür sorgte vor Ort nicht nur der gute Tropfen, den die beiden Politikerinnen von Co-Präsident Andreas Jäggi erhielten. Sondern auch das leckere Apéro riche, welches Max Huber und sein Team der «Bodega EL PATO» für die vierzig Gäste kreiert hatten. Gesprächsstoff, um noch länger in der Altstadt zu verweilen, gabs definitiv genug.

 

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